Sydneys Strände

Hallo liebe Leser,

die Zeit vergeht rasend schnell und ich merke, dass ich mich lange nicht mehr gemeldet habe. Also schreibe ich hier mal wieder um zu sagen, dass es mir weitestgehend gut geht.

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Zwar bin ich zur Zeit körperlich ziemlich erschöpft und durch das extrem frühe Aufstehen immer recht müde, abgesehen davon läuft es auf Arbeit aber gut. Mit (fast) allen verstehe ich mich immernoch gut, und der Chef meinte auch, dass er mit meiner Arbeit zufrieden ist… Deshalb überlegt er, meinen Lohn zu erhöhen. Ich habe ihm noch gar nicht gesagt dass ich bald schon die Firma verlasse (nächsten Freitag). Da wird er glaube ich nämlich nicht so glücklich sein.

Nur mit einem Kollegen hatte ich ziemlich Streit, nachdem er sich an meiner Armbanduhr eine Platzwunde zugefügt hatte. Bei diesem Unfall trifft mich wirklich keine Schuld, weil er mich beim Fussball spielen auf Arbeit von hinten umklammern wollte und dabei selbst seinen Kopf in Handhöhe gebracht hat. Aber wie erklärt man das im Nachhinein einem blutenden und sehr aufgebrachten Kollegen… Es gab also ein bisschen Stress aber wie es aussieht beruhigt sich die Lage aber wieder ein bisschen.

Soweit also der Stand auf Arbeit – sie ist natürlich nur Mittel zum Zweck und deshalb gibt es auch wieder viele tolle Erlebnisse zu erzählen, besonders von den letzten zwei Wochenenden:

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1. Bondi-Coogee-Walk

Da ich so lange nicht mehr geschrieben habe, fange ich mit dem VORletzten Wochenende an. Am Samstag hatte ich mich mit Benjamin verabredet, und da das Wetter so gut war, entschieden wir uns, den wohl berühmtesten Strand Sydneys zu besuchen: den Bondi-Beach. Ihr errinnert euch vielleicht, dass dieser Strand das allererste war, dass ich in Sydney überhaupt besucht habe, direkt nach meiner Landung war ich ja mit Carla und Inga am Bondi-Beach. Jetzt im Winter konnten wir zwar nicht schwimmen, aber dafür die Wanderung zum Coogee-Beach absolvieren. Der Bondi-Coogee-Walk verbindet die beiden Strände (letzterer direkt vor Benjamins Haustür). Am Bondibeach ist alles noch sehr touristisch. Kameltouren im Sand, verschiedene Pools sowie eine Eislaufbahn sind Beispiele der Attraktionen dort. Auch viele Surfer konnte man beobachten.

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Der Weg an sich geht dann sehr schön an hohen Klippen entlang, und immer wieder läuft man über sehr schöne, kleine Strände.

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Ein weiteres Highlight ist die “Waverly Cemetry”, ein alter Friedhof direkt am Meer.

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Wir waren ungefähr vier Stunden unterwegs, und haben im überraschend warmen Sonnenschein immer wieder Pausen gemacht, um die Aussicht auf das Meer zu geniessen.

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Der Tag endete bei einem gemütlichen Kakao in Benjamins Wohnung, die ja wie gesagt direkt am Coogee-Beach liegt.

Und in der Nacht stand dann natürlich das Fussballspiel Deutschland gegen Italien auf dem Plan.

2. Palm Beach

Nach dieser Nachtschicht war ich am nächsten Morgen entsprechend müde, als Benjamin und ich uns wieder auf den Weg machten. Diesmal sollte es zu Sydneys wohl nördlichsten Strand gehen: dem Palm-Beach. Diesen kennt ihr vermutlich auch schon aus früheren Einträgen. Der Palm-Beach ist im Prinzip eine sehr lange, schmale Halbinsel, an deren Ende sich ein Leuchtturm befindet. Beide Seiten der Halbinsel sind Sandstrand. Der Leuchtturm steht auf einem kleinen Hügel am Ende der Halbinsel und von diesem Hügel aus hat man einen sehr guten Ausblick über die Gegend.

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In unserem Breitengrad wird es allerdings schon immer gegen 16 Uhr dunkel, also war dieser Sonntag (und damit mein Wochenende) zimlich schnell zu Ende 🙁

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3. Roadtrip nach Port Stephens

Eine Arbeitswoche mit wenig wichtigen Ereignissen kann ich überspringen. Unter der Woche ist zwar abends immer einiges los (Montag: Filmabend im Hostel, Donnerstag: BBQ, Freitag: Barbesuch usw…) aber ohne das jetzt weiter auszuschmücken, springe ich direkt zum Samstag der letzten Woche. Am Samstag bin ich bei Laiki auf einen Roadtrip mitgefahren. Laiki ist ein Deutscher und arbeitet zur Zeit in Sydney als Baumaschienenhändler. Wir haben uns damals zufällig beim Fotografieren des Opera Houses getroffen und sind seitdem in Kontakt. Mit seinem Dienstwagen ging es nach Port Stephens, einem Ort an der großen Nelson Bay, circa zwei Stunden von Sydney. Die Küste ist hier sehr bergig und an verschiedenen Stellen könnten wir wandern und auf verschiedene Bergspitzen gehen. Die Aussicht über die umliegenden Strände ist natürlich wieder wunderschön, aber beeindruckend war besonders eine große Gruppe Delfine die in den Wellen spielte. Leider ein bisschen in der Ferne, deshalb sind meine Fotos nicht ganz so gut geworden.

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Am Abend diesen Tages konnte ich eine weitere PFLICHTattraktion in Sydney abhaken, und zwar einen Restaurantbesuch im Westfield Tower, dem höchsten Gebäude Sydneys. Zusammen mit Adrien, einem Freund aus Frankreich, bin ich in das Restaurant gegangen, wo es für uns ganz geldsparend nur Fries (und Cocktails) gab. Das Restaurant befindet sich in einem komplett runden Raum, der sich langsam dreht. In einer Stunde hat man also einmal die komplette Stadt von oben gesehen. Besonders bei Nacht ein spektakulärer Ausblick 🙂 Ich hatte aber in das Restaurant kein Stativ mitgenommen, und deshalb habe ich auch nur Fotos von unserem Essen gemacht 😀

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4. Watson Bay Walk

Am Sonntag haben wir dann etwas unternommen, was für mich zu den schönsten Erlebnissen in Sydney zählt.

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Und zwar gibt es am Eingang zu Sydneys riesiger Hafenbucht eine große Landzunge, die sich ins Meer erstreckt. Mt der Fähre kann man zu einer Bucht namens “Rose Bay” fahren. Von dort aus führt ein Weg am Ufer entlang bis zur äussersten Spitze der Landzunge, auf der das “Hornsby Lighthouse” steht. Auf dem Weg liegt noch “Watsons Bay” und einige sehr schöne Strände, so zum Beispiel der kleine “Shark Beach”. Zusammen mit Adrien, und Alfonso – einem Mexikaner aus meinem Haus – sind wir bis zum Leuchtturm gewandert. Besonders schön ist, dass man von der Küste aus immer die weit entfernte Skyline der Innenstadt im Blick hatte. Hier mal ein paar Bilder, um einen Eindruck zu vermitteln.

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Ich muss sagen, dass wir an den letzten zwei Wochenenden echt Glück mit dem Wetter hatten. Während es unter der Woche immer kalt war, und teilweise regnete, schien am Wochenende immer die Sonne.

Die Zeit habe ich übrigens auch genutzt um meine restliche Reise zu planen. Ich habe nun einen Flug für den 23.07. nach Perth gebucht und von dort werde ich nach Broome reisen, immer an der Küste entlang… Am 23.08. geht es von Broome zurück nach Perth und am 25.08. wie ihr wisst weiter nach Dubai.

Soweit erstmal in aller “Kürze”, ich hoffe ich habe niemanden zu sehr aufgehalten 😉

Bis bald
Euer Jonas

PS: Weitere Bilder findet ihr wie immer auf Instagram

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2 Antworten

  1. Papa sagt:

    By the way – Sydney ist wirklich `ne Weltstadt! Dumm nur, dass sie halt am anderen Weltende liegt – eben down under… Wo hat man sonst Kamele und Schlittschuhfahren und Surfen an einem Strand? Wo kann man selbst im Winter braungebrannt in die Kamera blinzeln?
    Vielen Dank, dass Du uns immer – wenigstens ein kleines Stück – mit auf Reisen nimmst!
    Hoffentlich verkraftet Dein Chef nun den “Arbeitsverlust” und hoffentlich findet er nicht noch in irgendeinem Arbeitsvertrag eine “Kündigungsklausel” von 14 Tagen oder sowas…
    Hast ja nun aber langsam wirklich genug gearbeitet und willst weiterreisen. Ich vermute allerdings: eines Tages wirst du sowieso wieder nach Sydney kommen!
    Gute letzte Woche also noch und, da wir nun auch in unseren Urlaub abtauchen: Guten Flug dann an die Westküste!
    Papa & Family

  2. Mad sagt:

    Hey Jonas
    die Bilder sind wiedermal echt klasse geworden.
    Du weißt jetz wohl auch warum man beim Fußball normalerweise keine Armbanduhren trägt 😉
    Das Bild von dir an der Klippe sieht echt gefährlich aus, wenn man bedenkt wie weit es wohl runter geht
    Ein Pool und eine Eisbahn an einen Strand ist schon genial
    Man sieht sich hoffe ich, wenn du wieder da bist…
    Bis dahin eine wunderschöne restliche Zeit!

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