Kurze Pause?

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich bin gestern Abend von Townsville aus nach Cairns gefahren und morgen früh ist es soweit: Ich werde vom Flughafen Cairns mit einer kleinen Passagiermaschine in das Dörfchen Pormpuraaw fliegen. Dieses Dorf befindet sich auf der Halbinsel „Cape York Peninsula“, die zum Großteil noch aus unberührter Natur besteht. Der Fischer wird mich von dort mit seinem Boot abholen, denn er selbst wohnt mit seiner Familie noch weiter nördlich. Ich werde dann mit in dem Haus der Fischerfamilie wohnen und jeden Tag zur See fahren, um Barramundis zu fangen. Ich freue mich schon auf diese Erfahrung, denn dort werde ich zum einen die Fischerei kennenlernen und zum anderen einen extrem einsamen Winkel Australiens besuchen. Es ist sicher auch sehr gut für mein Englisch, auch wenn die Familie, wie ich heute erfahren habe, eine Deutsche als Au-pair eingestellt hat.

Was ich aber eigentlich sagen will: Leider bin ich nicht sicher, ob ich dort in der Lage bin, weiter meinen Blog zu schreiben. Es gibt zwar Internet, aber das ist sehr langsam, und ich weiß auch nicht, ob ich den Computer überhaupt nutzen kann. Deshalb muss ich ankündigen, dass es vielleicht in den nächsten Wochen keine oder nur unbebilderte Berichte gibt. Mal sehen…

Ich weiß selbst noch nicht, wie lange ich bleibe, aber ich habe geplant, circa 6 Wochen zu arbeiten, um dann wieder einen finanziellen Vorsprung zu haben. Ich möchte danach die Ostküste hinunterreisen und im Great Barrier Reef tauchen. Auch Cairns und Townsville möchte ich noch näher erkunden. Bis jetzt bin ich da ja eher ziemlich beschäftigt durchgehuscht.

Soweit erstmal der jetzige Stand. Ich hoffe, dass ich mich schon bald melden kann.

Liebe Grüße,
Jonas

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3 Antworten

  1. Papa sagt:

    Da darf man ja echt gespannt sein, was es demnächst zu berichten gibt 🙂
    Die Flugzeuglandebahn des Dörfchens Pormpuraaw ist länger als das Dörfchen selbst. Und dann noch 2 h nach Norden schippern, in Ermangelung von Straßen… Klingt mir nach Mangrovensümpfen, Krokodilen und four wheels driving in the mud. Ach und Barra fishing natürlich. Sicher fahren die Leutchen dort hauptsächlich in ihren 100-PS-Sportbooten ohne Bootsschein rum und du kannst auch das noch nebenbei lernen.

  2. Erwin sagt:

    Hej Jonas,

    der Ort ist sogar bei Wikipedia zu finden. 600 Einwohner gibt es dort, die allermeisten sind Ureinwohner.
    Und 4 Polizisten. Bin gespannt was du dort erlebst. Hoffentlich wirst du nicht seekrank.

    Halt die Ohren steif + viele Grüße Erwin

  3. Papa sagt:

    Achtung! Achtung! Hier – an ungewöhnlicher Kommentar-Stelle – gibt es ein Update zu den obenstehenden Informationen. Jonas bat mich, folgendes mitzuteilen:
    – das kleine Flugzeug in den australischen Norden ist doch glatt OHNE Jonas losgeflogen
    – somit steht der Fischer nun ohne die hilfreiche Deckhand da und hat auch keine Lust,
    es bei einer späteren Anreise nochmal mit Jonas zu probieren
    – noch am gleichen Tag (Dienstag) hat Jonas aber als Avocadopflücker auf einer Farm einen Job bekommen
    – darüberhinaus ist das (nun schon zweite) Handy im Eimer und auf der Farm gibt`s auch ohnehin keinen
    rechten Handyempfang
    – manchmal kann Jonas – vielleicht – auf dem Laptop vom Farmchef mailen oder internetten
    Bleibt also spannend
    und jedenfalls ohne Begegnung mit den großen Krokodilen…

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